Kuchen, Cupcakes und andere Kleinigkeiten

Kuchen, Cupcakes und andere Kleinigkeiten

Kürbis – Dinkel – Kuchen

Kürbis – Dinkel – Kuchen

2018. Schon wieder ist ein Jahr vorbei, und das viel zu schnell… Nächstes Jahr um diese Zeit sitze ich dann hoffentlich irgendwo in Brasilien, im Großraum São Paulo und genieße die warmen Sonnenstrahlen bei 25°C im Schatten. Aber das liegt noch in weiter Zukunft, jetzt geht es erstmal ums hier und jetzt und da sitze ich mit einem großen Stück Kürbis – Dinkel – Kuchen auf meinem liebsten Sessel und schreibe diesen Beitrag. Ihr fragt euch bestimmt: Kürbiskuchen??? Jetzt??? Die Saison ist doch schon längst vorbei!
Da muss ich euch natürlich zustimmen, aber wir waren ja schlau und haben damals Kürbis eingefroren. Somit können wir diesen leckeren Kuchen auch noch im Januar genießen, ohne teures Kürbispüree im Internet erwerben zu müssen. Einfrieren von saisonalen Produkten lohnt sich immer, wir haben zum Beispiel ein ganzes Fach voller Erdbeeren. Selbstgemachte Erdbeermarmelade wird bei uns das ganze Jahr gebraucht und auch immer gerne gegessen, egal ob auf Brot, im Kuchen oder einfach mal so, mit dem Löffel aus dem Glas. Ein echter Klassiker halt.

 

kürbis - dinekmehl - streusel - herbst

 

2017 war schon ein tolles Jahr, voller Überraschungen. Es war das Gründungsjahr meines Blogs, das Jahr meines ersten, eigenen Urlaubs, ich habe meine Liebe zum kochen entdeckt, das letzte Schuljahr ist angebrochen und ich bin endlich volljährig geworden. Zudem war es ein ganzes Jahr, voller Kuchen, vieler Torten und reichlicher Benutzung des Backofens. Egal ob fruchtig, mit Marzipan oder etwas aufwendiger, es war so ziemlich alles dabei. Zu meinen Favoriten gehören dabei eindeutig die Keksbrownies, die Harry Potter Regenbogen Torte, der Christstollen und die Eierlikör- und die Bratapfel – Lebkuchentorte, welche ihr beide noch nicht auf dem Blog finden könnt. Kommt aber noch, keine Sorge. Ich arbeite dran!

Nicht zu vergessen ist da noch die Konfirmationstorte für meine Schwester, die ich in 9h aufwendiger Arbeit selber hergestellt habe. Okay, die meiste Zeit hat das drehen der Fondantrosen gebraucht, eine Arbeit, die man sich mit gekauften Rosen auch hätte sparen können. Oder man kauft sich diese Rosenausstecher, sodass man die Form nicht frei Hand mit dem Messer ausschneiden muss. So hätte man sich auch einiges an Zeit sparen können, aber man lernt ja aus seinen Fehlern. Und wie stellt man solche Rosen her? Man sticht eine Art Wolke aus dem Fondant aus (Vorlagen findet ihr zuhauf im Internet), faltet diese an der langen Seite und rollt sie dann von der kurzen Seite her auf. Fertig! Klingt eigentlich sehr einfach, oder? Einfach ist es auch, nur sollte man zum herstellen ein wenig Zeit mitbringen oder sich so ein Ausstechförmchen anschaffen.  Immerhin, oder gerade deswegen, hat die Torte allen wunderbar geschmeckt und war auch als erstes aufgegessen. Ich zitiere an dieser Stelle gerne meinen 5 Jährigen Cousin:“So eine will ich auch zum Geburtstag haben!“, „Die muss ich fotografieren. Mama, machst du das?“

 

kürbis - streusel - vegan - rührteig

 

Und für das neue Jahr? Da steht natürlich auch einiges auf dem Plan, persönlich als auch hier in backtechnischer Hinsicht. Dieses Frühjahr steht voll und ganz unter dem Motto „Abitur 2018“, daraufhin folgt dann mein geplantes Auslandsjahr. Natürlich habe ich vor auch während dieser Zeit den Blog weiter zu betreiben, auch wenn es sicherlich schwieriger wird. Aber immerhin steht ja auch einiges auf dem Plan, wie zb eine Yoguretten – Torte, mein Lieblings Käsekuchen, Melonen-Cookies sowie mindestens eine Biskuitrolle. Zudem möchte ich mich dieses Jahr noch an eine Charlotte und eine Kuppeltorte wagen. Jetzt, da ich zu Weihnachten eine Halbrunde Backform bekommen habe, muss die ja auch genutzt werden! Auf meinem Plan steht außerdem eine Handballtorte für meine Schwester zu ihrem Geburtstag, genauso wie eine ganz besondere Torte für eine andere, ganz besondere Person. Was genau das für eine Torte wird kann ich leider noch nicht verraten, da ich weiß, dass diese Person das hier sehen wird. Und eine geplatze Überraschung nur noch halb so schön sind, müsst ihr wohl noch ein bisschen warten…

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr war auch, noch mehr zu bloggen. Klar, ein Beitrag pro Monat ist besser als gar nichts. Trotzdem würde ich dieses Hobby gerne ausweiten. Traumhaft wären da mindestens zwei Rezepte pro Monat, aber da leere Versprechungen auch blöd sind, will ich hier nichts festlegen. Leider schreibt sich das Abi nicht von selbst, aber hoffen kann man ja. Auch in Fotografie würde ich mich gerne verbessern. Zwar sind die bisherigen Fotos okay, aber da geht noch was! Ich habe mich vorher nie mit diesem Thema auseinandergesetzt, es ist also was ganz neues für mich. Ich hoffe ihr verzeiht mir das. Und wenn nicht, könnt ihr mir ja einfach bessere Fotos zuschicken, darüber würde ich mich auch freuen!
Außerdem habe ich vor, mich mehr mit Ernährung, speziell der veganen, auseinander zu setzten und auch danach zu leben. Ihr dürft euch also auf weiteren, leckern und relativ gesunden Naschkram freuen. Die Betonung liegt dabei auf relativ 🙂

 

kürbiskuchen - streuselkuchen - kranzform

 

Also, ich hoffe ihr habt ein schönes und ereignisreiches Jahr vor euch, voll von süßen Torten, mürben Keksen und leckeren Kürbis – Dinkel – Kuchen!

 

Kürbis – Dinkel – Kuchen

Zutaten

Streusel

60g Dinkelvollkornmehl
80g Zucker
90g Margarine
Zimt, Salz

Teig

250g Dinkelmehl
1,5TL Backpulver
Salz, Gewürze nach Wahl, wie z.B. Zimt, Nelken, Lebkuchengewürz…
200g pürierten Kürbis
90g Zucker
125g geschmacksneutrales Öl
90g Sirup (Ich habe hier Zuckerrübensirup verwendet)
60g Mineralwasser mit Kohlensäure

Zubereitung

1. Backofen auf 180°C Ober – und Unterhitze vorheizen.

2. Für die Streusel das Mehl mit dem Zucker, Zimt und Salz vermischen und die in Stückchen geschnittene Margarine mit dem Knethaken oder einer Gabel unterarbeiten. Verzichte bitte auf bei diesem Schritt auf die Arbeit mit den Händen, da bei diesen Streuseln sehr viel Fett enthalten ist, was beim verkneten mit den Händen dazu führt, dass der Teig zusammenklebt und zu einer großen Kugel, anstatt zu Streuseln, wird. Wenn alles verknetet ist, stelle die Schüssel erstmal zur Seite

3. Für den Teig werden wieder zunächst die Zutaten, bis auf den Zucker, miteinander vermischt. In einer separaten Schüssel werden der pürierte Kürbis, Zucker, Öl, Sirup und Mineralwasser verrührt. Nun kommen die flüssigen zu den trockenen Zutaten. Nur kurz verrühren, eventuelle Klümpchen lösen sich später beim backen auf.

4. Teig in eine 26er Springform mit Rohrboden, als die Springformen mit dem Loch in der Mitte, die entfernt Guglehupfen ähneln, füllen. Die Streusel darauf verteilen.
Der Teig kann auch in einer etwas kleineren Form gebacken werden, falls man keinen Rohrboden besitzt. Für größere Springformen muss die Zutatenmenge erhöht werden.

5. Den Teig ca 35 Minuten backen lassen.

6. Komplett auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen, wenn die Streusel oben sein sollen, noch einmal stürzen. Wer mag, kann noch Zuckerguss, geschmolzene Schokolade oder Puderzucker drüber geben.

Fertig!

Bei 16 Stück unter Verwendung von Sonnenblumenöl und Zuckerrübensirup besitzt ein Stück ca: 243kcal, 3g Eiweiß und 13g Fett



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